Rolex Explorer Ankauf
Die schlichteste Rolex — hier zählt der Originalzustand besonders
Ihre Explorer verkaufen
Die Explorer ist die schlichteste Rolex: schwarzes Zifferblatt, Zahlen bei drei, sechs und neun, kein Datum, keine drehbare Lünette. Gerade diese Zurückhaltung macht sie zu einer Uhr, bei der jede Abweichung auffällt — und deshalb zählt bei ihr der Originalzustand besonders.
Daneben steht die Explorer II mit ihrem zusätzlichen Zeiger für eine zweite Zeitzone und der festen 24-Stunden-Lünette. Beide Linien kaufen wir an.
Was wir brauchen
Referenznummer, Baujahr und Aufnahmen von Zifferblatt, Gehäuseflanke, Band und Schließe. Bei älteren Referenzen zusätzlich ein Bild der Leuchtmasse bei gleichmäßigem Licht.
Explorer oder Explorer II
Die Explorer II erkennen Sie am zusätzlichen Zeiger und an der Lünette mit der 24-Stunden-Teilung. Nennen Sie in der Anfrage, welche der beiden Sie haben — die beiden Linien werden unterschiedlich gehandelt.
Die Merkmale der Reihe
Über die Jahrzehnte hat sich vor allem die Gehäusegröße verändert. Der Charakter blieb: eine Uhr, die abliest, was sie soll, und sonst nichts.
| Merkmal | Was es gibt | Was es für die Bewertung heißt |
|---|---|---|
| Linie | Explorer und Explorer II | Die beiden werden getrennt gehandelt |
| Gehäusegröße | 36, 39 und 40 Millimeter | Die kleineren Gehäuse haben zuletzt an Aufmerksamkeit gewonnen |
| Zifferblatt | schwarz, bei der II auch weiß | Das weiße Blatt der II hat einen eigenen Kreis |
| Leuchtmasse | Tritium, Luminova, Super-LumiNova | Sie erlaubt eine grobe zeitliche Einordnung |
| Lünette | glatt, bei der II mit 24-Stunden-Teilung | Bei der II gehört sie fest zum Gehäuse |
| Band | Oyster mit verschiedenen Schließen | Die Bauart der Schließe verrät die Generation |
Was wir an einer Explorer ankaufen
Beide Linien
Explorer und Explorer II, von den frühen Referenzen bis zu den aktuellen Modellen.
Auch mit Spuren
Eine Werkzeuguhr darf getragen aussehen. Ehrliche Spuren sind besser als eine zu starke Politur.
Beide Gehäusegrößen
36, 39 und 40 Millimeter. Die kleineren haben zuletzt wieder deutlich an Aufmerksamkeit gewonnen.
So läuft der Ankauf
Anfrage
Einordnung
Übergabe
Zahlung
Warum Politur bei der Explorer besonders schwer wiegt
Die Explorer hat wenig, woran das Auge hängen bleibt: keine drehbare Lünette, kein Datum, kein Schmuck. Was bleibt, ist die Form des Gehäuses — und die verändert sich beim Polieren.
Was beim Polieren geschieht
Poliert wird nicht Schmutz, sondern Metall. Mit jedem Durchgang verschwinden Kratzer, aber es verschwindet auch Material. Scharfe Kanten werden weich, die Flächen zwischen Gehäuse und Bandanstoß runden sich ab, und der ursprüngliche Umriss löst sich auf.
Bei einer Uhr mit vielen Merkmalen fällt das weniger auf. Bei der Explorer, deren ganze Wirkung an der Form hängt, fällt es sofort auf — und zwar genau den Käufern, die für eine gute Explorer am meisten zahlen.
Woran wir den Originalzustand ablesen
Vier Stellen sagen mehr als jede Beschreibung.
Kanten und Flanken
Zwischen Gehäuseflanke und Bandanstoß verläuft bei einer unberührten Uhr eine klare Kante. Ist sie weich, wurde poliert. Fotografieren Sie die Flanke schräg von der Seite, dann ist der Verlauf sichtbar.
Ein zweiter Hinweis sind die Bandanstöße selbst: Werden sie nach außen hin dünner als bei der Referenz üblich, ist Material abgetragen worden.
Zifferblatt und Leuchtmasse
Die Leuchtmasse altert und verfärbt sich, und zwar bei Zifferblatt und Zeigern im gleichen Takt. Passen die Farbtöne nicht zueinander, wurde eines von beiden ersetzt.
Das ist kein Ausschlussgrund, gehört aber in die Anfrage. Ein später ersetzter Zeigersatz senkt den Betrag; ein verschwiegener senkt das Vertrauen.
Was Käufer an einer getragenen Explorer schätzen
Es klingt zunächst widersprüchlich: Eine Uhr mit sichtbaren Spuren kann besser aufgestellt sein als eine, die aussieht wie neu. Der Grund liegt in dem, was die Spuren belegen — nämlich dass an der Uhr nicht gearbeitet wurde.
Ein gleichmäßig getragenes Gehäuse mit klaren Kanten sagt: Diese Uhr wurde benutzt, aber nicht überarbeitet. Ein makelloses Gehäuse mit weichen Kanten sagt das Gegenteil, auch wenn es auf den ersten Blick besser wirkt.
Deshalb unsere Bitte: Lassen Sie die Uhr vor dem Verkauf nicht polieren. Was Ihnen als Aufwertung erscheint, ist im Markt für ältere Referenzen häufig das Gegenteil.
Was den Betrag bei einer Explorer bewegt
Weniger Merkmale bedeuten nicht weniger Unterschiede. Bei der Explorer verteilt sich die Spanne auf wenige, dafür sehr deutliche Punkte.
Originalzustand vor allem
Kanten, Zifferblatt, Zeiger, Leuchtmasse. Stimmen sie zueinander und zum Baujahr, liegt die Uhr im oberen Bereich ihrer Referenz. Weicht eines ab, fällt sie merklich zurück — schlichte Uhren verzeihen wenig.
Das ist der Grund, warum wir von einer Politur vor dem Verkauf abraten. Sie bringt genau bei dieser Reihe am wenigsten und kostet am meisten.
Referenz und Linie
Explorer und Explorer II werden getrennt gehandelt, und innerhalb beider Linien gibt es Referenzen mit sehr unterschiedlicher Nachfrage. Die Gehäusegröße spielt dabei mit hinein: Die kleineren Gehäuse haben zuletzt wieder deutlich an Aufmerksamkeit gewonnen.
Nennen Sie deshalb beides — Linie und Referenz. Aus der Größe allein lässt sich keine Referenz ableiten.
Was ein Service an einer Explorer verändert
Ein Service hält die Uhr am Laufen. Er kann aber auch Teile ersetzen, die für den Wert entscheidend sind — und das geschieht oft, ohne dass es jemand ausdrücklich verlangt hätte.
Was ersetzt werden kann
Zeiger, Zifferblatt, Glas, Lünette, ganze Bandglieder. Bei einer aktuellen Uhr ist das unerheblich. Bei einer älteren Referenz kann ein getauschtes Zifferblatt den Charakter der Uhr verändern — und mit ihm den Kreis der Käufer, die sie suchen.
Deshalb die Bitte: Wenn Sie die ausgebauten Originalteile noch haben, legen Sie sie bei. Sie gehören zur Uhr, auch wenn sie nicht mehr eingebaut sind.
Belege sind mehr wert als Politur
Eine Servicerechnung mit Datum und Angabe der ersetzten Teile ist für die Bewertung nützlicher als eine frisch überholte Uhr ohne Nachweis. Sie sagt, was geschehen ist — und was nicht.
Fehlen die Unterlagen, ist das kein Problem. Dann lesen wir den Zustand an der Uhr ab, so wie es ohne Papiere üblich ist.
Von der Anfrage bis zur Zahlung
Schicken Sie Referenz, Baujahr und Aufnahmen von Zifferblatt und Gehäuseflanke. Aus diesen Angaben entsteht eine schriftliche Einschätzung mit Begründung — kostenfrei und ohne Verpflichtung.
Erst wenn sie Ihnen zusagt, wird ein Termin verabredet oder eine Abholung angesetzt. Wie wir eine Uhr dabei Merkmal für Merkmal durchgehen, steht auf der Seite zum Uhrenankauf Göttingen; was bei älteren Referenzen zusätzlich zählt, auf der Seite zum Uhrenankauf Celle.
Sagt Ihnen das Angebot nicht zu, geht die Uhr versichert zurück. Oder rufen Sie gleich an: 0171 111 5712.
Häufige Fragen zum Rolex Explorer Ankauf
Kaufen Sie Explorer und Explorer II an?
Beide, von den frühen Referenzen bis zu den aktuellen Modellen. Nennen Sie in der Anfrage, welche der beiden Linien Sie haben — sie werden getrennt gehandelt.
Wie erkenne ich die Explorer II?
An dem zusätzlichen Zeiger für die zweite Zeitzone und an der Lünette mit der 24-Stunden-Teilung. Bei der Explorer fehlen beide.
Meine Explorer ist stark getragen. Ist das ein Problem?
Nein. Eine Werkzeuguhr darf getragen aussehen. Schwerer als jede Gebrauchsspur wiegt eine Politur, die dem Gehäuse Material genommen und die Kanten verrundet hat.
Soll ich die Uhr vor dem Verkauf polieren lassen?
Bitte nicht. Beim Polieren wird Material abgetragen, die Kanten werden weich, und der ursprüngliche Umriss löst sich auf. Gerade bei der Explorer, deren Wirkung an der Form hängt, senkt das den Betrag.
Woran erkennen Sie, ob poliert wurde?
An der Kante zwischen Gehäuseflanke und Bandanstoß und an der Dicke der Anstöße. Ein Foto der Flanke schräg von der Seite zeigt das gut.
Meine Zeiger sehen anders aus als das Zifferblatt. Woran liegt das?
Vermutlich wurden Zeiger oder Zifferblatt später ersetzt. Leuchtmasse altert bei beiden im gleichen Takt; passen die Farbtöne nicht zusammen, stammt eines von beiden aus einem Service.
Kaufen Sie auch Uhren ohne Box und Papiere?
Ja. Gerade bei den frühen Referenzen sind Etui und Papiere selten erhalten. Wichtiger als das Papier ist bei der Explorer ohnehin, ob Zeiger, Zifferblatt und Gehäuse zueinander passen.
Welche Gehäusegrößen kaufen Sie an?
Alle: 36, 39 und 40 Millimeter. Die kleineren Gehäuse haben in den letzten Jahren wieder deutlich an Aufmerksamkeit gewonnen.
Kaufen Sie auch eine Explorer, die stehen geblieben ist?
Ja. Ein fälliger Service wird eingerechnet und ist kein Ausschlussgrund.
Wie schnell bekomme ich eine Einschätzung?
Sie kommt schriftlich, sobald die Angaben vollständig sind. Ist die Referenz nicht dabei, fragen wir danach; geraten wird an dieser Stelle nicht.
Kann ich die Uhr persönlich übergeben?
Ja. Almsstraße 21 in Hildesheim, montags bis freitags nach Vereinbarung. Wer nicht fahren möchte, lässt abholen.
Bieten Sie auch Kommissionsverkauf an?
Ja. Bei älteren Referenzen im Originalzustand lohnt sich der Weg oft, weil dort der passende Käufer den Unterschied macht.
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Rolex Explorer verkaufen — Originalzustand zählt
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